Es war ein Abend, wie er pompöser nicht hätte beginnen können: die crème de la crème Londons versammelte sich im prächtigen Konzertsaal, um das mit Spannung erwartete große EDLE KLASSIK-KONZERT zu erleben. Eingeladen hatte niemand Geringeres als Inspektor Cole Poopus, der persönliche Inspektor der Queen. Sein Ruf als unkonventioneller Mann, der stets einen eigenwilligen Lebensstil pflegte, ließ die Neugier der gehobenen Gesellschaft ins Unermessliche steigen. Heute sollte er eine Darbietung präsentieren, die angeblich die höchsten Höhen der klassischen Musik erreichen würde.
Inspektor Poopus war eine schillernde, wenn auch merkwürdige Gestalt. Seine unbändige Liebe zu Kohl und Eiern hatte ihn schon lange zum Gesprächsthema in den königlichen Kreisen gemacht, und sein berühmter Eiergürtel, der ihm autonomes Überleben für einen Monat ermöglichte, war legendär. 28 Eier, immer frisch, stets einsatzbereit, eng um seinen Bauch geschnallt, verborgen unter einem ausgefransten Trenchcoat, der sicher bessere Tage gesehen hatte.
Als sich der schwere Vorhang hob, erwarteten die fein gekleideten Gäste – in edelster Schale, wie es sich für einen solch erhabenen Anlass geziemte – ein strahlendes Orchester oder zumindest eine ehrwürdige Solistin. Stattdessen stand da ein einzelner Mann auf der Bühne: Inspektor Cole Poopus. Er hatte seinen altmodischen Trenchcoat an und grinste mit der Frische eines Mannes, der gerade beschlossen hatte, die Welt mit einem kleinen Streich zu erschüttern. In seiner Hand hielt er eine verbeulte Trompete, die schon beim bloßen Anblick eine gewisse Unruhe im Publikum auslöste. Doch das war keine normale Trompete – nein, es war seine berüchtigte Schastrompete.
Inspektor Poopus sagte kein Wort, doch die Spannung im Raum verdichtete sich. Er legte die Trompete nicht an den Mund, wie es jeder vernünftige Mensch tun würde. Stattdessen begann er, umständlich seinen Trenchcoat zu heben. Ein Murmeln ging durch die Menge, als Poopus seine Hand langsam zum Rücken führte und die Schastrompete auf eine Art und Weise ansetzte, die alle Anwesenden endgültig aus der Fassung brachte: er blies sie über seinen Anus.
Mit einem tiefen, beinahe meditativen Atemzug sammelte Poopus all seine Konzentration, und dann – ein dumpfer, lauter Furzton hallte durch den Saal. Ein Grollen, gefolgt von einem kläglich piepsigen Nachklang, als ob das Instrument selbst unter der Tortur leiden würde. Einige Damen im Publikum wurden kreidebleich, andere stießen unwillkürliche Lachgeräusche aus, während ein älterer Herr in der ersten Reihe in Ohnmacht zu fallen schien.
Doch Poopus war nicht zu stoppen. In einer beängstigenden Präzision entlockte er seiner Schastrompete eine unfassbare Vielzahl von Tönen: Mal waren es quäkende Geräusche, mal plötzliche Detonationen, die so unerwartet kamen, dass mehrere Gäste ihre Sektgläser auf den Boden fallen ließen. Das war keine klassische Musik – das war die Vertonung einer gastrointestinalen Apokalypse.
Während die Schastrompete weiterhin ihre bizarre Sinfonie spielte, unterbrach Poopus sein Spiel plötzlich und wandte sich ans Publikum. „Meine Damen und Herren“, begann er mit einem verstohlenen Grinsen, „ich sehe, dass einige von Ihnen etwas... überrascht sind. Aber keine Sorge! Der wahre Höhepunkt steht noch bevor.“
Er griff unter seinen Mantel und zog seinen legendären Eiergürtel hervor. Die Eier blitzten im Scheinwerferlicht, und man konnte den stummen Schrei des Unglaubens im Raum spüren. „28 Eier“, verkündete Poopus mit einem feierlichen Nicken, „genug, um mich einen Monat am Leben zu erhalten. Aber heute... sollen sie Teil meiner großen Symphonie werden.“
Ohne zu zögern, legte er ein Ei nach dem anderen auf die Bühne, formte mit ihnen einen Kreis um sich herum und begann, sie mit einem gezielten Hüftschwung zu knacken. Das Eigelb tropfte über den Boden, aber das schien ihn nicht im Geringsten zu stören. Stattdessen setzte er seine Schastrompete wieder an – natürlich an den dafür vorgesehenen Ausgang – und spielte weiter, diesmal begleitet vom rhythmischen Platschen der Eier, die unter seinen Füßen zertrümmert wurden.
Das Finale war jedoch der Höhepunkt der Absurdität: Poopus stellte sich breitbeinig hin, hob beide Arme triumphierend in die Luft, und mit einem letzten donnernden Blasstoß entwich ihm ein Furz, der so kräftig war, dass das letzte Ei in die Luft geschleudert wurde. In einem hohen Bogen flog es durch den Raum und landete, wie von einem geübten Scharfschützen gezielt, direkt auf dem Kopf des Bürgermeisters von London, der im vorderen Bereich des Saals saß. Das Publikum erstarrte in schockierter Stille.
Und dann... ein einzelnes Lachen. Es begann leise, zaghaft, doch dann breitete es sich wie ein Lauffeuer aus. Die Gäste, die bis eben noch in ihren Erwartungen einer erhabenen klassischen Darbietung gefangen waren, konnten sich nicht mehr halten. Bald bebte der ganze Saal vor Gelächter, während Poopus sich tief verbeugte, die Eierreste von seinem Mantel wischte und seine Schastrompete triumphierend über den Kopf hob.
„Meine Damen und Herren,“ rief er über das Gelächter hinweg, „das war der wahre Klang der Klassik!“
Niemand wusste, ob sie je wieder zu einem Konzert gehen würden, ohne insgeheim zu hoffen, dass Inspektor Cole Poopus mit seiner Schastrompete noch einmal auftauchen würde.
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